Tiere und Tierwelt auf den Galapagos Inseln

Die Vielfalt der Tiere auf Galapagos ist weltweit einmalig. Aufgrund der isolierten Lage der Galapagos Inseln war es möglich, dass sich auf jeder Insel des Archipels eine andere Unterart entwickeln konnte, je nach äußeren Gegebenheiten. Charles Darwin diente die Erforschung der Tierwelt der Galapagos Inseln (im Speziellen die Darwinfinken) auch als Grundlage seiner revolutionären Evolutionstheorie. Reisen Sie nach Galapagos und erleben Sie die Vielfalt und Einmaligkeit hautnah während einer Kreuzfahrt. Nicht nur für Tierliebhaber ein unvergessliches Erlebnis!

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Vielfalt der Tierwelt diese Information nicht vollständig sein kann. Für weitergehende Fragen stehen wir ihnen jedoch jederzeit zur Verfügung.

 

Galapagos Riesenschildkröten

Galapagos RiesenschildkröteAuf den Galapagosinseln kommen die Riesenschildkröten fast überall vor. Sie leben in den höheren und feuchten Regionen der Inseln aber auch in den trockenen und tiefgelegenen Regionen. Sie ernähren sich von Gräsern und Kräutern und den Opuntien Kakteen. Die Abstammung ist noch nicht vollständig geklärt.
Es gibt ungefähr 14 Unterarten wobei drei Unterarten bereits ausgestorben sind. Die wohl bekannteste Riesenschildkröte ist Lonesome George, der angeblich die letzte lebende Galapagos Riesenschildkröte der Pinta Unterart ist. Man findet auf Galapagos die Charles Darwin Forschungsstation auf Santa Cruz und eine Aufzuchtstaion auf Isabela die sich mit der Fortpflanzung der Riesenschildkröten wissenschaftlich auseinandersetzen.

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Blaufußtölpel

Blaufußtölpel GalapagosBlaufußtölpel sind tropische Meeresvögel die an der Westküste Süd- und Mittelamerikas in den tropischen Breiten vorkommen. Ihren Namen verdanken Sie den blauen Füßen und ihrer ungeschickten Fortbewegungsweise an Land. Die gut 80cm großen Vögel kommen auf fast allen Inseln des Galapagos Archipels vor. Man findet sie brütend an Land vor (ganzjährige Brutzeit) oder kann sie während des Fischen (sie ernähren sich ausschliesslich von Fisch) vom Kreuzfahrtschiff aus beobachten. Ein besonderes Erlebnis ist das Verhalten während der komplizierten Balz der Vögel, das fast ganzjährige beobachtet werden kann.

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Galapagos Pinguin

Galapagos Pinguin während Kreuzfahrt auf der Isabela InselDer Galapagos Pinguin gehört der Gattung der Brillenpinguine an und ist einer der wenigen Pinguinarten, die in tropischen Gefid beheimatet ist. Da diese Pinguinart auch auf der Galapagosinsel Isabela vorkommt ist sie die einzige Pinguinart, die auf der nördlichen Halkbkugel vorzufinden ist. Mit ungefähr 1.200 Individuen ist der Galapagos Pinguin vom aussterben bedroht.
Der Galapagos Pinguin ist mit circa 50cm ein recht kleiner Vertreter seiner Art. Er ernährt sich vorwiegend von Fisch und ist ein extrem wendiger und schneller Schwimmer. Aufgrund der kalten und nährstoffreichen Meeresströmungen ist er vorwiegend auf Isabela und Floreana anzutreffen.

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Galapagos Landleguan

Galapagos Landleguan auf der Insel Santa FeDie Galapagos Landleguane (auch Drusenköpfe genannt) sind eine Gattung endemisch auf den Galapagos Inseln in Ecuador lebender Leguane. Die Tiere werden über einen Meter lang und haben eine rot-gelbliche Färbung. Sie ernähren sich von Pflanzen wie den Opuntien Kakteen.
Auf Galapagos gibt es zwei Unterarten. Eine lebt nur auf der Insel Santa Fe. Im Jahr 2008 wurde eine dritte Art entdeckt, die im Norden der Insel Isabela lebt. Der Name "rosada" stammt von der rosaroten Färbung der Tiere ab. Die Art wurde jedoch noch nicht ausreichend untersucht.

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Galapagos Meerechse / Meeresechse

Galapagos MeerechseDie Galapagos Meerechse ist eine auf Galapagos endemisch vorkommende Leguanart. Sie lebt auf fast allen Inseln des Galapagos Archipels meist auf den Steilküsten und in Mangrovenbeständen. Es ist weltweit die einzige Leguanart, die sich ausschliesslich ihre Nahrung im Meer besorgt (während des Tauchens im Meer werden die Algen von den Steinen gefressen).
Die Grundfarbe der Meerechse ist schwarz. Der Grund dafür ist, dass sich die Echsen nach den Tauchgängen im kalten Meer rasch wieder aufwärmen müssen, da sie wechselwarme Tiere sind. Die Tiere können bis zu 30 Minuten und 15 Meter tief tauchen. Während der Fortpflanzungszeit wechseln die Tiere ihre Farbe von Schwarz zu Rottönen. Die bis zu 1,60 Meter langen Tiere sind vollständig geschützt.

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Fregattvögel

Galapagos FregattvögelFregattvögel sind Meeresvögel die vorwiegend in den Tropen und Subtropen vorkommen. Bekannt sind die Vögel für Ihren leuchtend roten Kehlsack, den sie aufblassen können. Ihren Namen verdanken Sie ihrer Fähigekit, während des Fluges andere Vögel attackieren und deren Beute abjagen zu können.
Auf den Galapagos Inseln findet man die Bindenfregattvögel vor. Man erkennt die Vögel an der typischen Färbung des Kehlsacks aber auch an der typischen Flugfrom. In der Luft sehen die Vögel wie ein gestrecktes W aus. Die Vögel kommen vorallem auf stark bewachsenen Inseln vor wie zum Beispiel Genovesa, da diese die Büsche zur Brut benötigen. Jedoch verbringen die Vögel die meiste Zeit in der Luft.

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Galapagos Kormoran / Scharbe

Galapagos Kormoran flugunfähigDer ofizielle Name des Galapagos Kormoran ist Galapagosscharbe bzw. Stummelkormoran. Es ist weltweit die eizige Kormoran Art, die ihre Flugfähigkeit eingebüßt hat. Die Tiere werden bis zu einem Meter lang und wiegen ausgewachsen bis zu vier Kilogramm. Damit sind sie fast doppelt so schwer wie ihre flugfähigen Verwandten. Desweiteren verfügen die Kormorane auf Galapagos nur über verstümmelte Flügel, die nicht zum fliegen ausreichen. Die Flugunfähigkeit der Vögel hat sich durch das Fehlen natürlicher Feinde entwickelt. Desweiteren ernähren sich die Vögel ausschliesslich aus dem Meer wozu die kräftigen Beine mit Schwimmhäuten ausreichen.

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Galapagos Seelöwe

Seelöwe auf den Galapagos InselnDer Galapagos Seelöwe ist nicht wie lange vermutet eine Unterart des kalifornischen Seelöwen sondern eine auf den Galapagos Inseln endemische Art der Ohrenrobben. Die Seelöwen haben eine braune bis goldene Färbung und werden bis zu zweieinhalb Meter lang und wiegen dabei eine viertel Tonne. Die Seelöwen sind so gut wie auf allen Inseln anzutreffen, was bei einer Population von circa 50.000 Tieren nicht verwunderlich ist. Die Tiere leben ganzjährig an den Stränden und Lavaküsten. Da die Seelöwen keine Angst vor Menschen haben und sehr zutraulich sind, sind sie einer der großen Touristenattraktion auf den Galapgos Inseln geworden, mit all seinen Vor- und Nachteilen.

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Galapgos Darwin Finken

Darwin Finken Galapagos InselnDie Darwin Finken oder auch Galapagos Finken ist eine Gruppe von Singvogelarten die nur auf den Galapagos Inseln vorkommen. Die 14 Arten sind sehr eng miteinander verwandt und stammen alle von einem gemeinsamen Vorfahren ab. Die nächsten Verwandten sind nicht die Finken sondern die Tangaren bzw. die Ammern. Die Arten unterscheiden sich untereinander vor allem durch ihre Schnabelform und ihre Ernährungsweise. Charles Darwin erforschte anhand der Tiere die Evolutionstheorie, da alle Vögel von einem Vorfahren abstammen und sich auf den unterschiedlichen Inseln je nach äußeren Gegebenheiten unterschiedlich und ungestört entwickelt haben.

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Wale und Haie auf dne Galapagos Inseln

Darwin Finken Galapagos InselnWährend des Winters auf der Südhalbkugel (ca. Juni bis September) wandern die Buckelwale und Walhaie mit dem kalten und nährstoffreichen Humboldtstrom zum Äquator (Galapagos Inseln und Pazifikküste Ecuadors), wo sich sich paaren und die Jungen gebären. Ganzjährig findet man hingegen Haie und Rochen sowie Mantas auf den Galapagos Inseln. Eine ganz spezielle Art ist der Galapagoshai. Der Galapagoshai gehört zu den kleineren Vertretern der Gattung Carcharhinus und kann leicht mit dem Grauen Riffhai bzw. Schwarzhai verwechselt werden.
Bild: NOAA's Sanctuaries Collection, Dr. Louis M. Herman

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Galapgos Rotfußtölpel (Sula Sula)

Darwin Finken Galapagos InselnAuf den Galapagos Inseln finden sich die Rotfußtölpel vor allem auf der Insel Genovesa, der Vogelinsel, sowie auf der Insel San Cristobal. Die Rotfußtölpel gehören wie die Nazca- und Blaufußtölpel zur Gattung der Sulidae (Tölpel) und sind in dieser Gruppe die kleinste Art. Im Unterschied zu den anderen Tölpelarten brüten die Rotfußtölpel in Nestern auf Bäumen und Sträuchern und nicht am Boden. Sie haben hierfür spezielle Zehen an den Füßen, um sich auf den Ästen festklammern zu können.

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