Reiseinformationen Galapagos und Ecuador

Reiseinformationen GalapagosReiseinformationen zu den Galapagos Inseln und Ecuador: Beste Reisezeit, Klima, Packliste, Tipps und Tricks und mehr finden Sie in unseren Reiseinformationen Galapagos Inseln und Ecuador. Laden Sie sich hier unsere Infomappe Galapagos herunter. Sie enthält außerdem detaillierte Informationen zu den einzelnen Galapagos Inseln sowie zum Thema Kreuzfahrten und Island Hopping auf den Galapagos Inseln. Für eine ausführliche Beratung kontaktieren Sie ihr Reisebüro bzw. ihren Reisevermittler. Unsere Reisen sind nur im Reisebüro buchbar oder direkt per E-Mail.

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Reiseinformationen Galapagos Inseln

Reiseinformationen zu den Galapagos Inseln und Ecuador

Bitte beachten Sie: ein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Informationen besteht nicht.

 

Fragen und Antworten (FAQ)

Alle Fragen und Antworten zu Galapagos Kreuzfahrten und Reisen auf Galapagos finden Sie hier (bitte klicken)

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Reisen auf den Galapagos Inseln

Anreise nach Galapagos und Lage des Archipels:
Die Galapagos Inseln (ofizieller Name ist Archipel Colon) liegen circa tausend Kilometer vor der Küste Ecuadors im Pazifik auf Höhe des Äquators. Man reist vom Festland per Flugzeug an (circa 2 Flugstunden ab Ecuador). Die Anreise per Frachtschiff, Militärtransporter oder Fähre gehören aufgrund der starken Kontrollen des Nationalparks der Vergangenheit an. Auf Galapagos gibt es zwei Flughäfen: Baltra (bei Santa Cruz / Puerto Ayora) und San Cristobal (Puerto Baquerizo Moreno). Der Flughafen Baltra befindet sich nördlich der zentralen Insel Santa Cruz, der Flughafen San Cristobal auf der (gleichnamigen) östlichsten Insel des Archipels.

Reisen auf und zwischen den Galapagos Inseln:
Nur vier der Inseln verfügen über Strassen. Dazu zählen Santa Cruz, Baltra, Isabela und San Cristobal. Die letzte bewohnte Insel Floreana verfügt nur über Wege. Die Fortbewegung auf den Inseln erfolg meist in Privatfahrzeugen (Taxi oder Collectivo). Auf Santa Cruz verbindet ein öffentlicher Bus den Flughafen Baltra mit der Stadt Puerto Ayora. Zwischen den bewohnten Inseln (von Hafen zu Hafen) verkehren regelmäßig sogenannte Schnellboote (lanchas rapidas) die den öffentlichen Verkehr zwischen den Inseln sicherstellen. Die Boote verkehren normalerweise (je nach Wetter) einmal täglich zwischen allen Inseln um 6 Uhr morgens und um 14 Uhr nachmittags (Fahrzeit jeweils circa 2 Stunden, Preis circa 30 US-$ pro Person). Diese Schnellboote können auch für Privatpersonen und Gruppen gechartert werden. Ein Anlanden an Besichtigungspunkten des Nationalparks ist den Booten jedoch untersagt. Eine weitere Möglichkeit zwischen den Inslen zu reisen ist per Flugzeug (kleine Propellermaschinen). Die lokale Airline EMETEBE Galapagos fliegt täglich zwischen Baltra und San Cristobal und mehrmals wöchentlich nach Isabela. Die Flüge sind relativ teuer (ca. 160 US-$ pro Person und Weg) und unzuverlässig.
Weitere Fortbewegungsmöglichkeiten sind Fahrräder und zu Fuß. Da die Inseln nicht sehr groß sind, bietet sich dies an.

Unterkunft und Verpflegung auf den Galapagos Inseln:
Man findet auf den Inseln Santa Cruz, San Cristobal, Isabela und Floreana Unterkünfte und Hotels verschiedener Kategorien. Die meiste Auswahl findet man in Puerto Ayora auf Santa Cruz. Hier gibt es auch Unterkünfte der Luxusklasse. Auf allen anderen Inseln gibt es nicht sehr viel Auswahl (die Unterkünfte sind daher oft ausgebucht - unbedingt vorher buchen) und die Unterkünfte sind meist recht einfach.
Eine große Auswahl von Restaurants, Bars und Cafes findet man in Puerto Ayora. Dort gibt es auch einige Clubs und Discos. Auf den anderen Inseln sieht es hingegen sehr düster aus. Meistens beinhalten die gebuchten Unterkünfte bereits alle Mahlzeiten.

Besichtigung der Inseln und Ausflüge:
Nur sehr wenige Bereiche der Inselwelt dürfen von den Touristen ohne Führer des Nationalparks besucht werden. Dazu zählen eigentlich nur die Städte und die nähere Umgebung der besiedelten Gebiete die recht unspektakulär sind. Für alle anderen Besichtigungen und Touren benötigt man einen Reiseleiter bzw. Naturführer des Nationalparks. Diese können angeheuert werden, sind jedoch recht teuer. Daher lohnt es sich meistens, eine Tour in einer Gruppe zu buchen.

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Klima und Wetter in Ecuador (Festland)

Das Klima Ecuadors ist sehr vielfältig. Geprägt wird das Klima zum einen durch starke regionale Temperaturunterschiede aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen (0 bis über 6000 m). Zum anderen sind die Niederschlagsmengen äußerst unterschiedlich, bedingt durch Unterschiede in der Topographie sowie durch den Humboldtstrom. Aufgrund der Äquatornähe ist die Temperaturverteilung über das Jahr relativ gleichmäßig. Besonders in der Sierra (in den Bergen) gibt es ausgeprägte Tages-Nacht-Temperaturschwankungen. Die klimatischen Unterschiede sind selbst innerhalb kurzer Entfernungen deutlich spürbar. So ist der Norden Quitos wesentlich wärmer und trockener als der Süden. Auch ist der Gipfel des Illiniza Sur vergletschert, während der benachbarte und praktisch gleich hohe Illiniza Norte meistens schneefrei ist. Entlang des Höhenprofils wird in Ecuador zwischen Tierra Caliente (bis 1000 m), Tierra Templada (bis 2000 m), Tierra Fría (bis 3000 m), Tierra Helada (bis 4800 m) und Tierra Nevada (darüber) unterschieden. Innerhalb der ersten drei dieser Höhensektoren (bis 3000 m) unterscheidet sich das Klima durch sehr unterschiedliche Niederschlagsmengen, darüber sind alle Regionen niederschlagsreich. In der nördlichen Küstenregion mit tropischem Monsunklima gibt es eine ausgeprägte Regenzeit von Januar bis Mai. Im Andenhochland gibt es keine ausgeprägte Regenzeit, allerdings gelten die Monate von November bis Mai als die regenreicheren. Die Regenzeiten werden, trotz im Mittel leicht überdurchschnittlicher Temperatur, „Winter“ und die Trockenzeiten „Sommer“ genannt. Im südlichen Küstenstreifen sind Niederschlagsmengen von weniger als 250 mm pro Jahr vorzufinden. An den Andenwesthängen der Costa kommen bis zu 5000 mm, an den Westhängen des Oriente sogar bis über 6000 mm Niederschlag vor. In der Sierra bekommen die Talkessel lediglich 250–500 mm Niederschlag im Jahr, während Höhenlagen oft auf über 2000 mm kommen. Außer in extremen Höhen über 4800 m fällt der Niederschlag praktisch immer als Regen oder Hagel.

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Klima und Wetter auf den Galapagos Inseln - beste Reisezeit

Auf Galapagos gibt es zwei "Jahreszeiten" - die Regen- und Trockenzeit:

Regenzeit Galapagos (feucht-warm)
Dezember bis Mai - es regnet nur sehr selten und wenig. Ein besserer Ausdruck wäre "Feuchtzeit".

Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Dezember bei 25°C und im Mai bei 26°C. Der März ist mit durchschnittlich 29°C der wärmste Monat. Die relative Luftfeuchte bewegt sich um 65%–80%.
Die durchschnittliche Wassertemperatur an der Meeresoberfläche beträgt im Dezember 23°C und im Mai 24°C. Im März ist das Wasser am wärmsten mit durchschnittlich 25°C. Die Sicht unter Wasser beträgt minimal 10 und maximal 25 Meter. In sogenannten El-Niño-Jahren können die Wassertemperaturen bis 30°C steigen und die Niederschlagsmenge nimmt zu. Die Niederschlagsmengen variieren von 35mm im Dezember bis zu 65mm im Mai. Der meiste Niederschlag fällt im März mit 85mm. Der Begriff Regenzeit trifft bei den Galapagosinseln jedoch nicht zu. Die mäßigen tropischen Schauer bringen nur wenig Regen. Das Meer ist wegen des abgeflauten Südostpassats für gewöhnlich ruhig.
Auswirkungen der Jahreszeit auf die Tierwelt: Alle Landtiere sorgen in dieser Zeit für Nachwuchs, da es reichlich Nahrungsquellen gibt. Nur die Fregattvögel auf Genovesa ziehen ihre Jungen jedoch zur warmen Jahreszeit groß.
Schnorcheln: Warme Wassertemperaturen und ruhige Gewässer – praktisch ohne starke Strömungen und mit oftmals guten Sichtbedingungen bieten beste Voraussetzungen zum Schnorcheln.

Trockenzeit Galapagos (windig-trocken)
Juni bis November - relativ kühle Jahrezeit aufgrund der kalten Wasserströmungen entlang der Westküste Südamerikas (Humboldstrom) aus der Antarktis.

Die durchschnittliche Lufttemperatur liegt im Juni bei 25°C und im November bei 24°C. Am kühlsten wird es im September mit durchschnittlich 23°C. Die relative Luftfeuchte bewegt sich um 35% – 60%.
Die durchschnittliche Wassertemperatur an der Meeresoberfläche beträgt im Juni 23°C und im November 22°C. Am kühlsten wird das Wasser im September mit durchschnittlich 21°C. Die Sicht unter Wasser bewegt sich zwischen 4 und 15 Metern. In ungewöhnlich trockenen La-Niña-Jahren können die Wassertemperaturen sogar bis auf 16° C sinken. Die Niederschlagsmengen reichen von 35 mm im Juni bis zu 13 mm im November und erreichen ihr Minimum im September mit 10 mm. Die Jahreszeit gilt als trocken, windig, öde. Die "kühle" Jahrezeit auf Galapagos bringt die Ursprünglichkeit der Inselwelt hervor. Alle Landlebewesen, die von den Nahrungsgründen im Ozean abhängen, ziehen jetzt ihren Nachwuchs groß (Wale und Walhaie kommen mit dem Kaltwasser aus der Antarktis bis zu den Galapagos Inseln) . Zum Schnorcheln ist die Jahreszeit anspruchsvoller als die Regenzeit, da die Sicht geringer und das Wasser kälter ist.
Während der Trockenzeit kommt es auch des öfteren zu dem Garúa Phänomen. Es handelt sich dabei um eine tiefliegende Wolkendecke (Nebel), die sich aufgrund der kalten Wassermassen vor allem Nachts bildet und sich im Laufe des Vormittags unter der Sonneneinstrahlung auflöst.

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Bevölkerung und Kultur Ecuadors

Bevölkerungsstruktur
Ecuador hat knapp 14 Millionen Einwohner und gehört damit zu den mittelgroßen Staaten Südamerikas. Die Bevölkerung ist weniger als ein fünftel so groß wie die Deutschlands, halb so groß wie die Perus, gut ein viertel so groß wie die Kolumbiens und fast doppelt so groß wie die Boliviens. Etwa 40 % der Bevölkerung ist unter 15 Jahre und nur 5 % über 65. Das Durchschnittsalter liegt bei 23 Jahren (in Deutschland bei 42) – in Südamerika sind nur die Bolivianer und die Paraguayaner jünger. Die Lebenserwartung liegt mit 73 Jahren für Männer nur drei Jahre unter der Deutschlands. Die arbeitende Bevölkerung beträgt gut vier Millionen Menschen. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 50 Einwohner pro km², damit hat Ecuador die höchste Bevölkerungsdichte Südamerikas – mehr als Kolumbien, doppelt so viel wie Peru und sechs Mal so viel wie Bolivien. Allerdings macht die ungleiche Verteilung und die starke Urbanisierung diese Angabe relativ bedeutungslos: Im Oriente beträgt die Bevölkerungsdichte lediglich 4 Einwohner pro km². Das Bevölkerungswachstum ist in den letzten Jahrzehnten von etwa drei Prozent pro Jahr – einem der höchsten Werte Lateinamerikas – auf 1,5 Prozent zurückgegangen, immer noch einer der höchsten Raten Südamerikas.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wird die seit den 1880er Jahren andauernde Bevölkerungswanderung von Sierra zu Costa von einem zweiten Phänomen überlagert: der Wanderung von ländlichen Gegenden in urbane Zentren. So ging der Anteil der Sierra-Provinzen an der Gesamtbevölkerung seit 1950 von 58 % auf 38 %, der Anteil Pichinchas (dessen Hauptstadt Quito ist) stieg dagegen von 12 % auf 17 %. Der Anteil der Costa-Provinzen stieg von 40 % auf 51 %, aber für den Anstieg war alleine Guayas (mit Guayaquil) verantwortlich, dessen Anteil von 18 % auf 31 % hochschnellte; die anderen Costa-Provinzen verloren relativ an Bevölkerung. Trotz der rapiden Verstädterung ist die Urbanisierung Ecuadors mit 61 % eine der niedrigsten Südamerikas, nur Paraguay und Guayana sind weniger verstädtert.
Etwa zwei bis drei Millionen Ecuadorianer leben als Arbeitsmigranten im Ausland, mehr als halb so viel wie die arbeitende Bevölkerung in Ecuador zählt. Die wichtigsten Ziele sind die USA, Spanien, Italien, die Benelux-Länder, Großbritannien, Kanada, Chile und die Schweiz. In Spanien leben etwa 800.000 Ecuadorianer und in spanischen Schulen bilden Ecuadorianer noch vor Marokkanern die größte Minderheit. Im Bundesstaat New York bilden 600.000 Ecuadorianer die größte lateinamerikanische Bevölkerungsgruppe.

Sprache
Neben der Amtssprache Spanisch besitzt auch Kichwa (auch Quichua) mit etwa zwei Millionen Sprechern große Bedeutung, vor allem in der Sierra. Kichwa ist ein Dialekt des Quechua, der lingua franca der Inkas, den diese nach der Eroberung der Region im 15. Jahrhundert eingeführt haben. Daneben werden in der nördlichen Costa und im Oriente auch noch einige lokale indigene Sprachen und Dialekte gesprochen. Am verbreitetsten davon ist Shuar aus dem südlichen Oriente und Chibcha.

Religion
72,3 % der Bevölkerung gibt römisch-katholisch als Glaubensrichtung an. Die katholische Kirche Ecuadors gilt als eine der konservativsten Lateinamerikas.

Ethnische Zusammensetzung Ecuadors
Die ethnische Zusammensetzung des Landes ist äußerst heterogen, eine Quantifizierung ist allerdings sehr schwierig. Generell lässt sich sagen, dass wie in den anderen Andenstaaten der Anteil der indigenen Bevölkerung sehr hoch ist. Das lässt sich zum einen durch die dichte Besiedlung durch indigene Bevölkerungen unter der Herrschaft der Inka erklären, andererseits dadurch, dass es nach Ecuador, außer aus Spanien, kaum europäische Einwanderung gab – anders als etwa in Argentinien, Uruguay, Brasilien oder Chile. Die verwendeten Kategorien „indigene Bevölkerung“, „Mestizen“ und „europäisch-stämmige Bevölkerung“ sind dabei kaum statistisch abgrenzbar, da Selbsteinschätzung der Befragten bei statistischen Erhebungen zugrunde gelegt wird. Zwischen indigener Bevölkerung und Mestizen, also Nachkommen indigener und aus Europa stammender Menschen, sind die Grenzen fließend, da kulturelle Identifikation hier vielfach eine ebenso bedeutende Rolle spielt wie tatsächliche Abstammung. Dasselbe gilt für die Abgrenzung der Mestizen von der europäisch-stämmigen Bevölkerung auf der anderen Seite.
Laut dem Zensus 2001 sind 6,83 % der Bevölkerung Indígenas (hauptsächlich Kichwa), 77,42 % Mestizen, 10,46 % europäischer Abstammung, 2,74 % Mulatten und 2,23 % Afroamerikaner. Nach Angaben der Indígena-Organisation CONAIE beträgt der Anteil der Indígenas bis zu 50 %. Andere schätzen den Anteil der indigenen Bevölkerung auf 40 %, den der Mestizen auf weitere 40 %, den der Menschen mit europäischer Abstammung auf 10 %–15 % und den der Afroamerikaner auf 5 %–10 %.

Städte
Guayaquil, die größte Stadt EcuadorsDie beiden mit Abstand größten Agglomerationen in Ecuador sind Guayaquil mit einer Einwohnerzahl von 3,3 Millionen und die Hauptstadt Quito mit einer Bevölkerung von 1,9 Millionen[11]. Damit konzentrieren sich 43 Prozent der Menschen des Landes in beiden Städten. Guayaquil ist das traditionelle Wirtschaftszentrum des Landes und besitzt den größten Hafen Ecuadors. Santo Domingo ist die am schnellsten wachsende Stadt des Landes. Mehr als 60 % aller Ecuadorianer leben in den 15 größten Städten des Landes.

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Über die Pflanzen und Tiere auf den Galapagos Inseln

Ausführliche Informationen zu den Tieren auf Galapagos finden Sie hier

Gemessen am Pflanzenreichtum des ecuadorianischen Festlandes gibt es auf den Galápagos-Inseln nur wenige Pflanzenarten. Gerade in der Trockenzeit haben die Küsten einen wüstenhaften Charakter.
Mit steigender Inselhöhe haben sich Vegetationszonen gebildet, die besonders auf der Insel Santa Cruz vorkommen. Jede Vegetationszone hat charakteristische Pflanzenarten, die eine Lebensgemeinschaft (Phytozönosen) bilden um überleben zu können.
Auf Galápagos unterscheidet man entsprechend der klimatischen Verhältnisse sechs verschiedene Phytozönosen bzw. Vegetationszonen: In der Phytozönose der Küstenzone (0 -10 m) sind Salzpflanzen, Strandhafer und Mangroven beheimatet. Die typischen Pflanzen der Phytozönose der Trockenzone (10 - 100m) sind Pflanzen, die die Trockenperiode überstehen können, wie Kakteene (z.B. der Galápagos- Säulenkaktus) und der nur dort vorkommende Galápagos Balsambaum. In der Phytozönose der Transitionszone (100 - 200 m) kommen trockene Pflanzen und immergrüne Pflanzen vor. Ausserdem wachsen auf dem guten Boden Gräser, Moose und Farne. Die Bäume sind meist behangen mit sogenannten Epiphyten (Aufsetzerpflanzen). Die Phytozönose der Scalesia - Zone (200 - 400 m) besitzt als einzige Zone regelmässige Niederschläge und ist überwiegend von Sonnenblumenbäumen (Scalesien) geprägt. In einer Höhe von 400 bis 550 m befindet sich die Phytozönose der Miconia - Zone mit einer dichten 3 - 4 m hohen Strauchschicht (Miconia), deren Blätter dem Kakaosrauch gleichen.

Die Tierwelt von Galapagos setzt sich überwiegend aus Vögeln und Reptilien zusammen, während es nur vier Säugetierarten gibt. Zu den letzteren gehören: der Galapagos-Seelöwe, der auf der gesamten Inselgruppe zu finden ist, die Galápagos-Pelzrobbe, die Galápagos Reisratte und mehrere Fledermausarten. Zu den Reptilien gehört die Galápagos Riesenschildkröte, mit 11 Unterarten,
die zugleich zu den Heuptattraktionen der Insel gehört. Daneben gibt es mehrere Schildkröten und Schlangenarten sowie Landleguane. Bei den Vogelarten unterscheidet man zwischen Seevögeln, Landvögeln und Wattvögeln. Auf Galápagos brüten 19 Seevogelarten, davon sind fünf nur dort beheimatet. Die Galápagos-Pinguine nehmen eine Sonderstellung ein. Gewöhnlich leben Pinguine nur in Gebieten mit kalten Gewässern wie der Antarktis. Durch den Einfluss des Humboldtstroms lebt auf Galápagos die nördlichste Pinguin-Species der Erde mit mehr als 2000 Tieren. Hinzu kommen 26 Landvogelarten sowie 14 Wattvogelarten, die auf Galápagos beheimatet sind. Insekten sind mit nahezu 1000 bekannten Arten vertreten, von denen Ameisen, Spinnen, Käfer, Heuschrecken,
Schmetterlinge und Moskitos die häufigsten Gattungen sind. In den Küstengewässern der Galápagos-Inseln gibt es verschiedene Hai-Arten sowie Wasserschildkröten und Rochen.

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Informationen zu den einzelnen Galapagos Inseln

Bartolomé
Die Insel Bartolomé befindet sich vor der Sullivan Bucht in der Nähe der Insel Santiago und bietet zwei Attraktionen:
Den Aufstieg zum Gipfel des Vulkans der Insel, welcher eine atemberaumende Aussicht über Bartolome aber auch über Santiago offenbart. Die Vulkane und die gewaltigen schwarzen Lawaströme auf Santiago sind von hier aus gut einsehbar. Auch sieht man bei gutem Wetter die kleinen Inseln in der Nähe und manchmal hat man sogar Sicht bis Santa Cruz.
Das zweite Highlight ist der sogenannte Pinnacle Rock, eine Felsnadel die sich aus dem Meer erhebt. Der Sandstrand eignet sich bestens zum Schnorcheln. Man sieht nicht nur Galapagos Pinguine sondern auch Meeresschildkröten, Rochen, Riffhaie und allerlei tropischer Fische.

Daphne
Die Galapagos Insel ist wie ein riesiger Grasbüschel, entstanden durch die Aktivität des Meeres. Die Insel ist leicht bewachsen und der spärliche Boden ist bedeckt von ein paar Büschen. In den zwei kleinen Kratern brüten tausende Blaufußtölpel. Die Insel an sich darf jedoch nicht betreten werden.

Espanola
hat zwei Wichtige Sehenswürdigkeiten: Punta Suárez, einen Felsvorsprung, der eine der beeindruckensten Kolonien von Seevögeln beherbergt. Hohe Klippen erstrecken sich dem Meer empor und bieten somit die perfekte Gelegenheit, eine spektakuläre Aussicht auf die Vögel zu haben, welche mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeiten entlang der Felswand emporschnellen. Von dort aus kann man auch das berühmte “blowing whole” beobachten, durch welches Wasser bis zu 20 m in die Höhe geschossen wird. Gardner Bay ist die zweite Attraktion und befindet sich an der Westküste der Insel Hood. Der Strand dort ist exzellent zum Schwimmen und bietet die Möglichkeit, das Meer und seine Bewohner zu beobachten.

Fernandina
Die Galapagosinsel ist ein aktiver Schildvulkan und die jüngste der Inseln. Der Vulkan auf der Fernandinainsel bietet einen perfekten Hintergrund für Punta Espinosa, eine kleine mit Lavagestein bedeckte Sandbank, welche von der Basis des Vulkans bis in das Meer hineinfließen zu scheint. Fernandina ist bekannt für seine grossen Kolonien von Meeresleguanen und beheimatet außerdem einige der außergewöhnlichsten Spezies auf Galapagos: den flugunfähigen Kormoran. Man findet jedoch auch Pinguine, Seelöwen und Meeresschildkröten. Die erst vor kurzem, durch einen Vulkanausbruch geformte Landschaft von Fernandina kann am besten durch eine Wanderung auf dem Wanderweg am Rande des grossen Lavaflußes erkundschaftet werden.

Floreana
Die Insel hat drei wichtige Ausflugspunkte: Punta Cormorant, einer der besten Lagunen der Welt zur Flamingobeobachtung mit zahlreichen Pflanzen und Vögeln. Devils Crown besteht aus den Überresten eines Vulkans und bietet heute eine perfekte Umgebung für verschiedene Arten von Korallen und Meerestieren und ist ein idealer Platz zum Schnorcheln. Ein Postfass in der “Post Office Bay” (das Fass wurde im 18. Jahrhundert von Walfängern angebracht) fungiert noch heute als Kommunikationsmittel. Desweiteren finden sich spektakuläare Lavahölen auf der Insel.

Genovesa
Die Galapagos Insel Genovesa (auch Tower genannt) ist die nord-östlichste Insel des Galapagos Archipels und befindet sich nördlich des Äquators. Genovesa umfasst circa 14 Quadratkilometer und ist relativ flach und rund. Es gibt zwei Besuchsziele auf der Insel: die Darwin Bay und die Prince Phillip´s Steps. Genovesa ist die Vogelinsel schlechthin. Man findet große Kolonien von Fregattvögeln, Rotfußtölpeln, Nazcatölpeln, Seemöwen, Sumpfohreulen, Galapagostauben und anderen Seevögeln. Ein Blick in den Himmel lässt die Vielfalt an Vögeln erahnen. Manchmal ist dieser vor lauter Vögeln schwarz.

Isabela
Urvina Bay, diese Bucht befindet sich an der Westküste der Albemarleinsel am Rande des Alcedo Vulkans, welcher sich 1954 aus dem Meer erhoben hat. Die Landschaft ist relativ flach, aber dennoch einzigartig, da durch das Erheben des Vulkans Korallen und andere Meeresformationen mit an die Oberfläche getrieben wurden. Flugunfähige Kormorane und Pelikane brüten hier während der Paarungszeit. Ein Ausflug zur kleinen Tagus Bucht gibt Besuchern die Möglichkeit, Galapagospinguine und andere Meeresvögel beobachten zu können.
Elizabeth Bay ist ein weiterer Höhepunkt dieser Insel, und ein guter Platz, um Meerestiere zu beobachten. Sogar eine Forschungsstation befindet sich ganz in der Nähe: im Hafen von Villamil im Süden von Albermarle. In dieser Station experimentiert der Galapagos National Park mit dem Reproduktionsprozess einer Unterart der Landschildkröte. In Las Tintoreras, 5 Minuten mit dem Schlauchboot von Puerto Villamil entfernt, hat man die Möglichkeit, weisse Haie beobachten zu können.
Der Vulkan Alcede ist einer von fünf Vulkanen, die den berühmten Geysir von der Albermarle Insel bilden. Während das heisse Wasser empor schiesst, tummeln sich Alcedo Riesenschildkröten um das Geschehen. Man sollte mindestens eine Nacht am Rande des Vulkans verbringen um das volle Ausmaß seiner Schönheit geniessen zu können.
Der Vulkan Sierra Negra, am südlichen Ende der Isabelainsel, ist einer der besten und beeindruckensten Beispiele für die Vulkane dieses Archipels. Wenn man dem Rand des Kraters in Richtung Norden folgt, erreicht man den Vulkan Chico der aus mehreren Kratern besteht. Die Krater sind leicht aktiv, der Austritt von Gasen ist während des ganzen Jahres zu beobachten. In einer anderen Gegend, dem Schwefelvulkan, kann man grosse Vorkommen von festem Schwefelgestein bewundern, das sich über Jahre durch Gasausströmungen des Vulkans angesammelt hat. Der Krater des Vulkans Sierra Negra ist der zweitgrösste der Welt, hinter dem Ngorongoro Vulkan in Afrika.

South Plaza
Die Insel ist eine von zwei Inseln, die sich in unmittelbarer Nähe der Ostküste von Sta. Cruz befinden. South Plaza hat eine einzigartige Pflanzen- und Tierwelt zu bieten, die Ihnen den Atem rauben wird! Grosse Herden von Seelöwen werden Sie empfangen und sie werden viele Leguane antreffen, die sich im Schatten der Kakteen verstecken. Desweiteren werden Sie dort Fregattvögel, Blaufußtölpel und andere tropische Vögel antreffen.

Rabida
Die Galapagos Insel Rapida (auch Jervis genannt) ist mit fünf Quadratkilometern eine recht kleine Insel. Die Insel ist aufgrund ihrer vielfältigen Farben ein Traum für Fotografen. Man landet auf dem dunkelroten Sandstrand wo sich die Galapagos Seelöwen tummeln und die Pelikane nisten. Hinter dem Sandstrand befindet sich eine Brackwasserlagune, in der man häufig Flamingos zu Gesicht bekommt. Die Insel wird von "Palo Santo" Bäumen und Kakteen bedeckt. Zum Schnorcheln empfiehlt sich eine Fahrt mit dem Panga (Beibbot) entlang der nördlichen Steilküste.

San Cristobal
San Cristobal liegt am süd-östlichen Extem des Galapagos Archipels. Die Stadt Puerto Baquerizo Moreno mit circa 5600 Einwohnern ist Regierungssitz der Galapagosinseln. Neben dem zweitwichtigsten Flughafen auf Galapagos findet man hier auch zahlreiche Hotels und Restaurants, ein Krankenhaus und eine Universität.
Zu den Sehenswürdigkeiten auf der Insel zählen:
Informationszentrum Galapagos:
Eine Ausstellung des Nationalparks über die Geschichte und Entstehung des Galapagos Archipels. In der Nähe findet man Strände wie Playa Cabo de Horno.
Las Tijeretas:
Ein kleiner Hügel von dem man aus einen tollen Blick auf die Stadt hat. Hier sieht man auch Fregattvögel.
Cerro Brujo:
Ein Sandstrand im Westen der Insel wo man Leguane und Seelöwen sehen kann.
Punta Pitt:
Hier findet man Rotfußtölpel. Es ist der einzige Ort auf den Galapagos Inseln wo man alle Tölpelarten auf einmal sehen kann.
Leon Dormido / Kicker Rock:
Eine Felsformation im Meer die viele Seevögel beheimatet und einer der besten Plätze zum tauchen auf Galapagos.

Santa Cruz
Santa Cruz ist das wirtschaftliche und touristische Zentrum des Galapagos Archipels. Die Insel ist zentral gelegen und touristisch vollständig erschlossen. Man findet hier neben Hotels und Restaurants auch Supermärkte, Reisebüro, Banken, eine Psot und die Büros der Airlines und Yachten. Die Insel hat daneben auch viel an Natur und Wildlife zu bieten. Man sollte beachten, dass man die meisten Sehenswürdigkeiten nur mit dem Boot und einem Naturführer besuchen kann. Die Highlights sind:
Media Luna:
ein 5 km langer Wanderpfad ser auf den Berg Media Luna führt. Der Media Luna ist Ausgangspunkt für die Besteigung des Cerro Crocker, des mit 865m höchsten Punktes der Insel. Der Cerro Crocker kann auch von der Südseite über Bellavista bestiegen werden.
Garrapatero Strand:
der wohl schönste Sandstrand von Galapagos. Ein toller Tagesausflug per Fahrrad und zu Fuss von Puerto Ayora.
Hochland Santa Cruz (Highlands):
Hier findet man die Galapagos Riesenschildkröten in freier Wildbahn. In der üppigen Vegetation des El Cahto Reservats findet man unzählige Exemplare des einmaligen Tieres. Hier findet man auch rießige Lavatunnel durch die man hindurchwandern kann.
Los Gemelos (Zwillingskrater):
Es handelt sich hierbei um zwei Dolinen (Senklöcher) nicht vulkanischen Ursprungs. In den Kratern haben sich zahlreiche Vögel niedergelassen. Hier findet man Finken, Eulen und Schwalben im Überfluss.
Bachas Beach:
Der weiße Sandstrand im Norden von Santa Cruz lässt noch Ruinen früher Besiedelung durch die US Armee hervorscheinen. Man sieht noch an manchen Stellen die verrosteten Maschinen. Außerdem kann man hier toll baden.
Black Turtle Cove (Caleta Tortuga Negra):
Eine Bucht die fast von Mangroven zugewachsen ist. Hier findet man eine Vielzahl von Jungtieren der Meeresbewohner die zwischen den Mangroven Schutz suchen. Man sieht Riffhaie, Rochen, Meeresschildkröten und allerlei Seevögel.
Puerto Ayora / Academy Bay / Charles Darwin Forschungsstation:
Ganz im Süden der Insel gelegen findet man die größte Stadt von Galapagos, Puerto Ayora. Neben dem Hafen und der Stadt findet man hier die Verwaltung des Nationalparks und die Charles Darwin Forschungsstation, die zur Erhaltung der Virlfalt der Tierwelt beitragen. Beides kann besichtigt werden.
Tortuga Bay / Laguna Las Ninfas:
Tortuga Bay kann zu fuß von Puerto Ayora aus erreicht werden. Der tolle Sandstrand lädt zum schwimmen und schnorcheln ein.
Playa de los Alemanes:
ein weiterer Sandstrand in der Nähe von Puerto Ayora.
Las Grietas:
Mit Meerwasser gefüllte Spalten die zum Schwimmen und Schnorcheln einladen. Hier kann man viele Meeresbewohner aus nächster Nähe betrachten.

Santa Fe
Die kleine Bucht nord-westlich von der Barrington Küste ist ein extrem schöner Ankerplatz, der dem Besucher zwei Ausflugsziele bietet. Ein Weg führt zu einem Aussichtspunkt auf den Ausläufer einer Klippe, von dem aus man manchmal Landleguane und die Landschaft beobachten kann. Der zweite Weg ist kurz und führt vom Strand zu einem der aussergewöhnlichen Feigenkakteenwälder.

Santiago
Diese Galapagos Insel wird auch James oder San Salvador genannt. Sie ist die viertgrößte Insel mit 585 Quadratkilometern Fläche. Die sehr steinige und heiße Insel ist aufgrund der Geologie sehr interessant. Besucht werden Puerto Egas und Sullivan Bay. Puerto Egas im Westen war früher besiedelt und es wurde Salz aus einer Mine gefördert. Die Küste aus schwrzem Lavagestein dient vielen Tieren wie den Leguanen und Seelöwen zum Sonnen. Am Strand kann man sehr gut schnorcheln. In der Sullivan Bay im Osten der Insel sieht man riesige Lavaströme auf denen man eine beeindruckende Wanderung unternimmt. Hier kann man die Entstehung des Archipels studieren.

North Seymour
Nördlich von Baltra liegt North Seymour, eine niedrige und flache Insel, die durch den Auftrieb von Lavaformationen aus dem Meer entstanden ist. Die Insel ist wenig bewachsen aber es finden sich Büsche, die den Vögeln genügend Schutz zum brüten bieten. Auf North Seymour findet man fast alle Vogelarten vor, vorwiegend zur Brutzeit. Fregattvögel, Blaufußtölpel, Pelikane, Möwen, usw. Die Küste rund um die Insel eignet sich auch bestens zum schnorcheln.

Sombrero Chino (Chinese Hat)
Eine kleine Insel im Südosten der Insel Santiago.

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Allgemeine Reiseinformationen zu den Galapagos Inseln & Ecuador

Bitte informieren Sie sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes ihrer Staats-angehörigkeit:

Für medizinische Reiseinformationen:

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Die Galapagos Inseln in der Presse und im Internet

Folgende Artikel empfehlen wir als Lektüre vor der Reise :

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